
MAGNIFICENT MATTER / CASE NOTES
Was passiert, wenn das Unsichtbare einen Raum füllt?
Mikroskopische Reaktionen. Ein raumfüllendes Erlebnis.
01 / DIE IDEE
Näher hinsehen.
Dann einen Raum füllen.
Magnificent Matter beginnt mit Prozessen, die zu klein zum Bemerken sind. Unter dem Mikroskop wird ein Flüssigkeitstropfen zu einer wechselnden Landschaft; Muster entstehen, verändern sich und verschwinden. Die Arbeit gibt den kurzen Momenten Zeit und Größe.
Als Mitgründer, Künstler und kreativer Leiter arbeite ich dort, wo Beobachtung zum Erlebnis wird. Alex und ich teilen Konzeption und Produktion und verbinden künstlerische Arbeit mit ihrer Umsetzung im Raum. Diving Through Microverses bringt vergrößerte Bilder mit Musik in Dialog und lädt das Publikum ein, einer Welt beim Entstehen zuzusehen.
Das Live-Format lässt Veränderung zu. Das Bild entwickelt sich vor den Zuschauenden und wird zum wandelbaren Gegenüber der Musik. Ein Experiment auf einer kleinen Fläche kann so zum Mittelpunkt eines ganzen Aufführungsraums werden.
Beobachtung / Live-Bild / Maßstabswechsel


02 / DIE ERKUNDUNG
Die Apparatur
ist Teil der Kunst.
Das Bild beginnt lange vor dem Bildschirm. Kameras, Optik und Flüssigkeitsexperimente bestimmen, was sichtbar wird. Der Bau und die Anpassung der Apparatur öffnen neue Möglichkeiten für die Arbeit selbst.
Mikrocontroller, Fertigung und 3D-Druck stehen neben Inhaltsproduktion und Projection Mapping. Meine Arbeit verbindet diese visuelle Erkundung mit Identität und Kommunikation des Projekts und trägt dieselbe Neugier vom Mikroskop in den Raum.
Die Arbeit ist dadurch technisch und visuell. Ein angepasstes Werkzeug verändert die möglichen Bilder; die Arbeit mit ihnen zeigt, was der Aufbau als Nächstes braucht. Instrumentenbau und Bildsprache entwickeln sich gegenseitig weiter.
Experimentieren / bauen / übersetzen

Hinter dem Bild
Die Bilder beginnen an diesem Aufbau: Mikroskop, Kamera, Spritzen für Flüssigkeiten und Schläuche. Alex und ich teilen uns die kreative Leitung und Produktion. Den Aufbau entwickeln wir zusammen mit der visuellen Arbeit weiter.
Wenn wir das Instrument verändern, entstehen andere Bilder – und neue Möglichkeiten, sie in einem Raum zu zeigen.
03 / DAS ERGEBNIS
Von kleinen Welten
zu gemeinsamen Räumen.
Die Arbeit nimmt je nach Ort eine andere Form an. Ein Konzert schafft einen Dialog mit Musik; eine Waldinstallation setzt leuchtende Formen zwischen Bäume; Projection Mapping bringt bewegte Bilder mit einer Oberfläche zusammen.
Bei Encounters in Berlin wurde Magnificent Matter Teil eines größeren Treffens aus Ambient-Musik, Performance und experimenteller Kunst. Der gemeinsame Raum erweitert die Frage hinter der Arbeit: Wie kann genaueres Hinsehen uns auch näher zusammenbringen?
Filme und Website geben dem vorübergehenden Erlebnis eine weitere Form. Ein Teaser konzentriert die Begegnung mit den Bildern, das Portfolio verbindet Installationen. Die Kommunikation trägt dieselbe Bildwelt über den Raum hinaus bis auf einen Laptopbildschirm.
Performance / Installation / Zusammenarbeit




DIE BISHERIGE ANTWORT
Aus genauer Beobachtung ein gemeinsames Erlebnis machen.
Aus mikroskopischer Bildgestaltung wurden Performances, Installationen und audiovisuelle Kooperationen. Als Künstler und Mitgründer verbinde ich diese Praxis gemeinsam mit Alex mit kreativer Leitung und Produktion – vom Versuchsaufbau bis zum Publikum.




